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  • ehrenamtlicher Naturschutz

    Naturschutz und Hege (Sicherstellen eines artenreichen gesunden Wildbestandes) lassen sich nicht trennen! Beides sind originäre Aufgaben, die wir Jäger seit Jahrhunderten aktiv wahrnehmen.

    Bevor wir von unserer Arbeit für den Naturschutz in unseren Wäldern und Feldern berichten, möchten wir zuvor ausdrücklich der ehrenamtlichen Arbeit der anderen Naturschützer unseren Respekt aussprechen; ungeachtet dessen, dass wir nicht immer gleicher Meinung sind. Egal ob in Organisationen wie Nabu, BUND etc. oder einfach nur auf privater Basis, überall setzen sich Menschen für den Erhalt oder die Verbesserung von Lebensräumen für bedrohte Pflanzen und Tiere ein . In diesem Zusammenhang möchten wir auch den Mitarbeitern/innen der Unteren Landschaftsbehörde MG für Ihr professionelles Engagement für den Naturschutz danken.

    Wir Jäger engagieren uns auf vielen Wegen für den Naturschutz (auch, um legitimer Weise zur Jagdzeit Beute zu machen): Z.B. sind wir seit Jahrzehnten als Obleute im Beirat der Unteren Landschaftsbehörde tätig und entscheiden so mit anderen Naturnutzern über Fragen des Natur- & Landschaftsschutzes unserer Heimatstadt mit. Einige Jäger setzen sich darüber hinaus auch noch als Landschaftswart für den Umweltschutz ein. Naturschutz durch Jägerhand findet an vielen Stellen in unseren Wald - & Feldrevieren aber auch im „Verborgenen“ statt. Oft sind es Projekte z.B. zur Biotopverbesserung, die mehrere Jahre andauern und wo viele Hände immer wieder auf´s Neue zupacken müssen. Manches dient direkt der Hege des jagbaren und nicht jagbaren Wildes und andere Maßnahmen sollen einfach nur die Lebensräume der heimischen Tier- & Pflanzenwelt verbessern oder sicher stellen. Und das alles ohne „Staatsknete“, das zahlen wir Jäger aus der „Privatschattule“.

    Auch im Feldrevier bezahlen die Jäger seit Jahrzehnten Jagdpacht, um dort jagen zu dürfen. Im Nachhinein haben dort Naturschützer (dankenswerter Weise) eine Benjes-Hecke für die Tiere der Feldflur errichtet und wollten nun in diesem Revierteil fortan die Jagdausübung verhindern (die 2 rot umrandeten Bilder). Das gipfelte während eines Jagdtages in einem lautstarken sehr emotionalen Wortgefecht. Als der Zorn auf beiden Seiten verraucht war, wurde in Ruhe ein Kompromiss gefunden:


    "Die Jagdhunde dürfen zur Jagd in die Hecke hinein und wir (Jäger) müssen (freiwillig) draußen bleiben!"

    Wie auch in anderen Lebensbereichen gilt: Man muss halt miteinander reden!

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    Doch, genug der Worte schauen Sie bitte selbst: bitte oben anklicken